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Jahresbericht 2024/25

«Wir pflegen einen unmittelbaren und kritischen Dialog»

Im Jahresbericht erzählen wir von der durchgeführten Baseline Studie in Indien und Tansania, dem Stand des Brunnenprojektes und der Ziele des neuen CEOs in Tansania, vom Erfolg der Gesundheitsprojekte und der internationalen Anerkennung unseres Teams in Indien.

Und natürlich haben wir Pläne für nächstes Jahr: Im Einklang mit den Bedürfnissen der lokalen Gemeinden wollen wir unsere Bildungsstrukturen durch Facilitators ausbauen, Unternehmertum und Einkommensdiversifizierung vorantreiben, Gesundheitsförderung in Indien und Agroforestry in Tansania weiter pflegen.

All dies immer Dank ihrer Unterstützung! Wir wünschen Ihnen gutes Eintauchen in unserem Jahresbericht und freuen uns sehr, begleiten Sie uns auf diesem Weg.

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Jahresbericht 2023/2024

Gemeinsam zu mehr Empowerment - die bioRe Stiftung startet eine neue Reise

Hier ist der Jahresbericht 2023/24 der bioRe Stiftung. Darin berichten wir Ihnen über den Start des neuen Empowerment-Programms – unsere neue Leitidee, mit dem wir all unsere Aktivitäten und Projekte miteinander verbinden und die Unabhängigkeit und Partizipation der Biobaumwoll-Bäuerinnen in Indien und Tansania stärken wollen.

Lesen Sie im Jahresbericht auch, woran wir im nächsten Jahr arbeiten wollen:  an einer grossflächigen Befragung der Biobaumwoll-Bäuerinnen in Indien und Tansania, unserem erweiterten Schulprogramm und der Ueberarbeitung des bioRe Gütesiegels und Standards.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Eintauchen in unsere Empowerment-Geschichten und freuen uns, wenn Sie mit uns den gemeinsamen Weg weitergehen.

Herzlichen Dank für Ihr Engagement in diesem Stiftungsjahr – und wir freuen uns, wenn wir auch im nächsten Jahr auf Ihre Unterstützung zählen dürfen.

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Jahresbericht BioRe

Jahresbericht 2022/2023

Hier ist der Jahresbericht 2022/23 der bioRe Stiftung. Auch im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir uns erfolgreich für die nachhaltige Bio-Landwirtschaft und ein würdevolles, gesundes Leben der Bäuerinnen und Bauern einsetzen.

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Jahresbericht 2021/22

Recht auf Arbeit und fairen Lohn

Die UNO macht in ihrer Resolution vom 17.12.2018 deutlich, dass die Kleinbauern die Möglichkeit haben sollen, sich in Produzentenorganisationen zusammen zu schliessen. Nur durch Weiterbildung und kollektives Verhandeln ist es den Bauern möglich, ihre Interessen wahrzunehmen und sich wirkungsvoll partizipativ einzubringen.

Ziel ist es dabei Abhängigkeiten zu vermeiden und den Menschen die Freiheit zu geben, ohne materielle Not selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben nachhaltig zu gestalten und ihren Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen.
Auch für dieses Ziel arbeiten wir in der bioRe Stiftung seit 25 Jahren. Fortschritte konnten erreicht werden und dennoch sind es immer wieder auch externe Einflüsse, die uns vor neue Herausforderungen gestellt haben. Es war dabei immer unser Anspruch, mit unseren Partner:innen auf Augenhöhe zu kooperieren und unsere sozialen und landwirtschaftlichen Förderprojekte gemeinsam mit den Menschen in Indien und Tanzania zu planen und umzusetzen.

Mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 21/22 trete ich als Präsident der Stiftung zurück.

Nach 19 Jahren im bioRe Stiftungsrat und 10 Jahren im Präsidium blicke ich auf eine erlebnisreiche und sehr wertvolle Zeit zurück.

Ich danke Patrick Hohmann für seine Pionierarbeit sowie Coop und Remei, die beide über 25 Jahre eine grosse Verantwortung übernommen haben. Mein grosses Dankeschön gehört auch allen, die die Stiftung unterstützt haben und weiterhin begleiten werden, sei es als Spender:innen, Partner:innen, Mitarbeiter:innen, und Stiftungsrät:innen.

Die bioRe Stiftung steht auf einem guten Fundament und ich wünsche ihr, dass sie auch in Zukunft ihren Stiftungszweck erfüllen kann, um den Kleinbauernfamilien ein eigenständiges und nachhaltig würdevolles Leben zu ermöglichen.

Ihr Jürg Peritz
Präsident der bioRe Stiftung

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25 9- 022 Jahresbericht 2022

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Jahresbericht 2020/21

Recht auf Gesundheit

1948 erfolgte die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die GV der UNO. Das Recht auf Gesundheit wird wie folgt beschrieben:

Art. 25: «(1) Jeder Mensch hat Anspruch auf eine Lebenshaltung, die seine und seiner Familie Gesundheit und Wohlbefinden einschliesslich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztlicher Betreuung und der notwendigen Leistungen der sozialen Fürsorge gewährleistet; er hat das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität, Verwitwung, Alter oder von anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände. […]» (humanrights.ch)

 

In der Schweiz geniessen wir ein stark ausgebautes Gesundheitssystem und umfassende soziale Absicherungen. In den Ländern des globalen Südens jedoch fehlt es nach wie vor an Elementarem wie gesundem Wasser, Hygiene oder medizinischer Betreuung.

Im Logo der BioRe® Stiftung steht «Human Rights Organic Cotton». Wir verbinden die Menschenrechte direkt mit dem Anbau der biologischen Baumwolle. Denn eine biologische Landwirtschaft ohne Anwendung von Agrochemie bringt den Bauernfamilien gesundheitliche Vorteile bei der Arbeit auf den Feldern und mit vielen sozialen bioRe Projekten fördern wir ein würdiges Leben für die Bio-Bauernfamilien in Indien und Tanzania.

Unsere eigene Gesundheit nehmen wir zu oft als selbstverständlich wahr und achten zu wenig auf eine gute Balance unserer Ressourcen. In der Natur sehen wir die Folgen der Ausbeutung der Ressourcen Jahr für Jahr deutlicher. Die Erde hat Fieber, sie erwärmt sich stetig. Die Menschen sind jedoch auf eine gesunde Umwelt angewiesen, ohne sie gibt es keine Zukunft.

Durch unsere bioRe Bio-Landwirtschaft übernehmen wir zusammen mit der Remei ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung und mit unseren bioRe Standards engagieren wir uns für Fairness und Nachhaltigkeit entlang der ganzen Wertschöpfungskette.

Ich bedanke mich herzlich für Ihre Unterstützung unserer bioRe Förderprojekte und wünsche Ihnen eine Zukunft in guter Gesundheit.

Jürg Peritz, Präsident der bioRe® Stiftung

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Jahresrechnung auf Anfrage

Jahresbericht 2020 21
Kennzahlen 2020 21 1

Jahresbericht 2019/20

Bildung ist Zukunft

Bildung ist Zukunft. Bildung ist Bekämpfung von Armut. Die Schule bildet – und vielleicht ist dies ebenso wichtig wie die Aufnahme des Lehrstoffs – die Grundlage für eine glückliche Kindheit, mit Freundschaften und einer Struktur für den Alltag.

Noch heute gehen ca. 120 Millionen Kinder weltweit nicht zur Schule. Wie wollen Sie Ihre Persönlichkeit und ihre Potenziale entwickeln? Wo sollen sie ihre Rechte, die Menschenrechte kennenlernen? Freiheit ohne Diskriminierung, Recht auf Arbeit, Meinungsfreiheit – alle diese fundamental wichtigen Rechte können nur über den Zugang zu den Schulen vermittelt werden.

Meine schönsten Erinnerungen an die Reisen nach Indien sind die Besuche der Kinder in den bioRe® Schulen. Die leuchtenden Augen der Kinder, ihre Fröhlichkeit und Disziplin, die Einfachheit und das Engagement der Lehrer haben mich immer bewegt und angespornt, der Bildung als Thema in unserer Stiftung eine hohe Priorität zu geben.

Ich hoffe, weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen zu dürfen, und danke Ihnen herzlich für Ihr persönliches Interesse an der bioRe® Stiftung und unseren Projekten in Indien und Tanzania.

Jürg Peritz, Präsident der bioRe® Stiftung

Jahresbericht 2020
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Jahresrechnung auf Anfrage


Jahresbericht 2018

Jahresbericht 2018/19

Über Milliarden Jahre hat sich eine unermessliche Lebensvielfalt entwickelt. Diese Vielfalt in den Lebensräumen reduziert sich leider täglich. Von geschätzten 8 Millionen Arten weltweit sind bis zu einer Million gefährdet. Viele Einflüsse von uns Menschen reduzieren diesen Lebensraum und die Vielfalt der Arten. Die Biodiversität ist jedoch für das Leben der Menschen, ihrer Gesundheit und den natürlichen Lebensgemeinschaften, von höchster Bedeutung.
Die vielfältige Tierwelt und unsere wundervolle Erde leiden unter der so arg strapazierten Umwelt. Die Konsequenzen sind spürbar.
Mit der Förderung der biologischen Landwirtschaft unterstützen wir dank Ihrer Hilfe die Biodiversität, intakte Lebensräume und unser Ökosystem.

Jürg Peritz, Präsident der bioRe® Stiftung

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BioRe Foto JB 7

Jahresbericht 2017/18

Vier multinationale Konzerne dominieren künftig das Geschäft mit Saatgut, Pestiziden und Düngemittel. Seit 2015 folgen sich die Fusionen: kürzlich übernahm Bayer für ca. 60 Mia Dollar Monsanto, Syngenta wurde für 43 Mia Dollar vom Staatsunternehmen Chemchina übernommen, der amerikanische Agrochemie-Riese Corteva hat Dupont und Dow Chemical vereint und BASF übernahm von Bayer das gesamte Pestizidgeschäft. Eine gefährliche Machtkonzentration.

Ihre Aussage «Wir wollen die wachsende Erdbevölkerung ernähren, den Hunger bekämpfen, die Landwirtschaft verbessern und die Bauern in aller Welt unterstützen» steht der Realität diametral entgegen, sie tönt zynisch. Ihr Geschäftsmodell, das Geschäft mit dem Saatgut und der Agrochemie zu dominieren, ist pervers.
In Wirklichkeit geht es Ihnen darum zu bestimmen, was angebaut wird. Und wie. Und von wem. Und zu welchem Preis. Und dies mit dem obersten Ziel, Milliarden Gewinne zu erreichen.

Die katastrophalen Folgen für die Biodiversität, für die Gesundheit der Menschen, für unsere Natur und Umwelt, für die Tiere und insbesondere auch für die Bauern, kümmern sie nicht.

Im Bereich der Baumwollproduktion haben die Konzerne mit ihrem Gentech-Saatgut inzwischen das Monopol und die Macht übernommen und in Indien einen Anteil von über 95% erreicht. Die Bauern bezahlen für Gentech-Saatgut und dazugehörige Pestizide hohe Preise und leiden trotzdem unter schlechten Ernten, denn die Monokultur zerstört die Böden, ein hoher Chemieeinsatz bleibt nötig, die Nützlinge werden eliminiert und die Schädlinge passen sich an und überleben. Eine Sackgasse.

Mit unserer bioRe® Stiftung fördern wir die biologische Landwirtschaft, sie steht für Mensch, Tier und Natur im Gleichgewicht. Unsere Saatgutforschung für Bio-Saatgut in Indien entwickelt sich weiterhin sehr positiv und so werden wir unseren Bäuerinnen und Bauern die Möglichkeit bieten, sich von der Macht der Agrochemie-Konzerne fern zu halten und eine Lebensgrundlage zu entwickeln, die Im Einklang mit der Natur steht.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre des Jahresberichtes der bioRe® Stiftung und danke Ihnen für Ihre Unterstützung.

Herzlich
Jürg Peritz, Präsident der bioRe® Stiftung

BioRe Jahresbericht 2017
BioRe Jahresbericht 2017
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20 Jahre bioRe® Stiftung

Seit 20 Jahren fördert die bioRe® Stiftung den biologischen Anbau von Baumwolle in Indien und Tansania – trotz viel Gegenwind sind wir auf dem Weg zu einer stabilen und nachhaltigen Landwirtschaft. Wir sind sehr stolz, dass bis zum heutigen Tag viele der von Anfang an registrierten Bio-Bäuerinnen und -bauern Teil von bioRe® sind. Diese langjährige Zusammenarbeit unterstreicht die Nachhaltigkeit und ist sehr wertvoll für den Bio-Landbau. Denn die Böden brauchen Zeit für den Aufbau von Humus, und das Produktionssystem muss die verschiedenen Naturkräfte in ein Gleichgewicht bringen. Beeindruckende Anwendungsraten von biologischen Methoden dürfen wir in Tansania beobachten, und in Indien zeigen die ersten Resultate aus der langjährigen Saatgutforschung für GVO-freies Baumwollsaatgut positive Entwicklungen im Kampf gegen GVO-Baumwolle.

Es ist mit grosser Dankbarkeit an unsere Spender, Bauernfamilien, Teammitglieder und Stakeholders der bioRe® Organisationen, dass wir auf 20 Jahre erfolgreiche Aufbauarbeit zurückschauen dürfen, um den biologischen Anbau von Bio-Baumwolle und von Feldfrüchten in der Fruchtfolge zu realisieren, um Biodiversität zu verbreitern, und dass die Bauern eine echte alternative Form von Landwirtschaft betreiben. Unsere Anstrengungen für Biodiversität müssen aber weitergehen, da die neueren Entwicklungen in der Biotechnologie sowie Auswirkungen von Klimaveränderungen auch den biologischen Anbau von Baumwolle beeinträchtigen.

Neben den landwirtschaftlichen Anbau- und Forschungsprojekten unterstützte die bioRe® Stiftung im vergangenen Jahr auch zahlreiche konkrete Sozialprojekte. Die indischen Schulprojekte ermöglichten weiterhin Zugang zu Grundschulbildung für viele benachteiligte Kinder. Die Gesundheits-, Wasser- und Toilettenprojekte förderten die Gesundheit der Bauernfamilien. Mit unserem menschenrechts-basierten Ansatz versuchen wir immer wieder die Kernfragen der Bauerngemeinden zu adressieren und eine effektive Partizipation zu stärken, damit die Menschenrechte eingehalten und gefördert werden.

Ich danke Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, für Ihr Interesse und Ihre langjährige Unterstützung der Aktivitäten der bioRe® Stiftung.

Ihre
Christa Suter, Geschäftsleiterin der bioRe® Stiftung


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