Schule 2

Improvisierter Unterricht im Freien wegen der Pandemie

Wenn die Schulen geschlossen sind, findet der Ersatzunterricht auch bei 30° Celsius im Freien statt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Indien Schulen geschlossen. Mit Hilfe der Kampagne „School at Your Home“ hat das bioRe Schulprojekt  improvisierte Klassen im Freien und in kleinen Gruppen eingeführt, die den Kindern Bildung und soziale Struktur ermöglichen.

Am 15. Juli 2021 begann das neue Schuljahr, und die Kampagne „Schule bei dir zu Hause“ wurde fortgesetzt. Auf jedem Schulhof wurden zu Beginn des Schuljahres Bäume gepflanzt.

Wenn die Lage sich stabilisiert, können die Grund- und Sekundarschulen ab September 2021 wieder geöffnet werden.

Die Oberstufenschule, die bioRe Public School, wird ab August einen Versuch mit Online-Unterricht starten.

Die Coop-Zeitung berichtete am 27. Juli 2021 über das Schulprojekt in Indien.

Zum Artikel

Der Benefizanlass der bioRe Stiftung macht Ende August auf das Schulprojekt in Indien aufmerksam und bietet einen indischen Erlebnis-Abend auf dem Zürichsee für einen guten Zweck. Dank dem Sponsoring von Coop und der Remei AG kommt jeder Benefiz-Beitrag von CHF 200.- zu 100% den Bedürftigen in den bioRe Bio-Bauern-gemeinschaften in Indien und Tansania zugute.

Schule 1

Pestizide 2

Gesundheitsprobleme und Umweltschäden durch den Einsatz von chemischen Pestiziden in der Landwirtschaft

Hoch aktuell und in der Diskussion ist die bevorstehende Schweizer Abstimmung am 13. Juni über die Trinkwasser- und Pestizid-Initiativen. Einen wesentlichen Beitrag zur Diskussion leisten die Stimmen aus unserem Projektland Indien – sie haben rund 30 Jahre Erfahrung im Biolandbau.

Pestizide 1
Biodiversität ist eine wichtige Massnahme im natürlichen Pflanzenschutz

Langjährige Erfahrung und positive Ergebnisse im Biolandbau ohne chemische Pestizide

Eines der Hauptziele der bioRe® Stiftung ist die Unterstützung von Bauernfamilien beim biologischen Anbau von Baumwolle in Tansania und Indien. Unsere Bio-Baumwollbauern lernen durch landwirtschaftliche Schulungen vorbeugende Massnahmen und natürliche Schädlingsbekämpfung kennen und werden bei der Herstellung von wirksamen Bio-Pestiziden beraten und unterstützt.
Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern schützt auch die Gesundheit der Bauern und die ihrer Familien.

Die Biobauer brauchen hofeigene Alternativen zu den umweltschädigenden chemisch-synthetischen Düngern und den hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln des Agrarmarktes .

Der zunehmende Einsatz von Agrochemikalien wie Pestiziden und Kunstdünger verursacht enorme Gesundheitsschäden bei Menschen, Tieren und Pflanzen

Die Agrochemikalien bekämpfen nicht nur Schädlinge, sondern beeinträchtigen auch die natürlichen Ressourcen wie Boden, Flüsse und Grundwasser. Wenn Kunstdünger und Pestizide in der Landwirtschaft eingesetzt werden, gelangen sie direkt oder indirekt in das Getreide und Gemüse, was die menschliche Gesundheit gefährdet.

In Indien werden schätzungsweise über 50% der eingesetzten Pestizide auf Baumwollfeldern ausgebracht

Die Fälle von Pestizidvergiftungen unter den Bauern nehmen jedes Jahr zu.

Dr. Shahina Ansari, Ärztin und Projektverantwortliche bioRe Mobile Health Unit (MHU)

Pestizide 2
Bild Copyright Andrew Flachs

Die Bauern tragen keine Schutzausrüstung, wenn sie chemische Spritzmittel auf den Feldern ausbringen. So gelangen die Chemikalien durch Einatmen und Hautkontakt in den Körper und in den Blutkreislauf, was sich negativ auf die Augen, die Haut und das Atmungssystem auswirken kann. Sowohl Bäuerinnen als auch Bauern sind betroffen, ebenso wie ihre gesamten Familien.

«In der Regel zeigen die Patienten aufgrund des Einsatzes von chemischen Düngemitteln und Pestiziden folgende Symptome: Reizungen von Nase, Rachen und Haut, brennende, stechende Augen, Kurzatmigkeit und Hautausschläge. Auch Durchfall und Krebs sind in der Gegend weit verbreitet und werden auf Pestizidvergiftungen zurückgeführt», so Dr. Shahina Ansari.

Mobile Health Unit bietet Bauernfamilien (sowohl Bio- als auch konventionelle Bauern) in der zentralindischen Region Madhya Pradesh eine medizinische Grundversorgung .

Die MHU behandelt jeden Tag 5-10 Patienten mit Symptomen einer Pestizidvergiftung

In der MHU werden diese Patienten mit der notwendigen medizinischen Behandlung versorgt und bei schweren Fällen an das staatliche Krankenhaus überwiesen.

Darüber hinaus werden die betroffenen konventionellen Bauern über die Gefahren von Pestiziden aufgeklärt und auf die Alternative und Vorteile des Biolandbaus aufmerksam gemacht.


cell programm

NOTHILFE Update Mai 2021

Bei der verheerenden COVID-Welle in Indien lässt der Druck auf die Krankenhäuser nicht nach. Die Sauerstoffversorgung bleibt landesweit kritisch niedrig. Es gibt fast keine Betten auf den Intensivstationen und es mangelt an Medikamenten. Ein Hauptproblem ist auch der Mangel an diagnostischen Einrichtungen.

bioRe® India arbeitet in den Distrikten Khargone und Barwani in der zentralindischen Region Madhya Pradesh. Diese Region gehört zu den am stärksten betroffenen des ganzen Landes, da sie an der Grenze zum Bundesstaat Maharashtra liegt, welcher die höchste Anzahl von COVID-Patienten und Todesfällen in Indien aufweist. Aus diesem Grund befindet sich die gesamte Region Madhya Pradesh seit einem Monat in einer kompletten Lockdown-Situation.

Einige Mitarbeitende im bioRe-Team erkrankten schwer an COVID. Mehrere bioRe Bauern erlagen der Krankheit. Unter ihnen bedauerlichere weise auch der Präsident der bioRe® Association India, Madanlal Khandelwal, einer der ältesten bioRe Bauern, der seit über 25 Jahren mit Herz und Überzeugung Bio-Baumwolle anbaute.

Madanlal

Sauerstoffkonzentratoren in bioRe Indien angekommen

Mit dem Spendenaufruf vom 3. Mai 2021 hat die bioRe® Stiftung eine Nothilfeaktion gestartet, um die bioRe Baumwollgemeinschaft sowie die gesamte Belegschaft von bioRe® Association und bioRe® India Ltd und deren Familien in der aktuellen Krisensituation zu unterstützen. Zu diesem Zeitpunkt hat die bioRe Stiftung bereits 15 Sauerstoffkonzentratoren als dringendste Hilfe für die COVID-Patienten mit Atemwegsproblemen in der Region organisiert.

Kasrawad Maheshwar Spitäler

Am 18. Mai erreichten die Sauerstoffkonzentratoren das bioRe Zentrum in Indien. Die Konzentratoren werden vom Verwaltungsteam der «COVID cell Programm» an bedürftige Patienten in der Region ausgeliehen. Vier Sauerstoffkonzentratoren wurden an die staatlichen Krankenhäuser Kasrawad und Maheshwar geliefert.

«COVID cell Programm»: Hilfe durch gezielte Aktivitäten

Das „COVID cell Programme“ ist ein Notfallprogramm der Mobile Health Unit (MHU), das in der aktuellen Krisensituation zusätzliche Leistungen erbringt, um auf das regionale Problem zu reagieren und der Bevölkerung mit gezielten Aktivitäten zu helfen.

Gesundheitsbus
MHU oder Gesundheitsbus - bietet medizinische Grundversorgung für Bauernfamilien

Bewusstseinsbildung

Der Grossteil der ländlichen Bevölkerung ist nicht gut über COVID-Themen informiert.

  • Sensibilisierungsmassnahmen für jedes bioRe Dorf und jede Bauernfamilie werden mit Hilfe von verschiedenen bioRe Mitarbeitern wie Animationsschullehrern oder landwirtschaftlichen Beratern durchgeführt.

cell programm
Das Team vom «COVID cell Programm» bei einer Besprechung im Gesundheitsbus

Medikamente und Versorgung

In der Region können sich viele mit COVID infizierte Menschen aufgrund von Armut keine medizinische Versorgung leisten.

  • Elf Sauerstoffgeräte stehen für COVID-Patienten mit Atemnot zur Verfügung.
  • Sogenannte „COVID-Kits“ werden an erkrankte Personen abgegeben. Sie enthalten vom Arzt verschriebene Medikamente für 5 Tage (Paracetamol, antivirale Tabletten und Antibiotika sowie Vitamin C). Ausserdem eine Desinfektionsmittelflasche und 4 Masken sind dabei.
  • Aufgrund der Lockdown-Situation ist der öffentliche Verkehr komplett eingestellt. Für den Notfalltransport von Patienten in das Distrikt-Krankenhaus wird ein Schulbus bereitgestellt.

COVID-kit
COVID-Kit
Schulbusse
Schulbusse

Diagnoseeinrichtung

In Kasrawad werden keine diagnostischen Tests angeboten. Man müsste dafür in andere Orte reisen. Die Kosten für diese diagnostischen Tests sind für die bedürftigen Menschen zu hoch.

  • MHU bietet kostenlose Diagnostikdienste.
  • Es wird ein Protein-Analysegerät für verschiedene COVID-bezogene Tests angeschafft.
  • Das Ziel ist es, 2’000 COVID-bezogene Tests abzudecken. Die Hälfte davon konnten wir bereits finanzieren.
  • Dank des verfügbaren Röntgengeräts haben bereits mehr als 100 COVID-Patienten kostenlose Röntgenaufnahmen erhalten.

MHU Update Mai

Der Gesundheitsbus wird das „COVID cell-Programm“ in drei verschiedenen Orten notfallmässig abdecken: Kasrawad, Maheshwar und Pipalgaon, so dass mehr Menschen in Not erreicht werden können.


Madanlal Melanie web

Abschied vom bioRe Bio-Baumwollbauern der ersten Stunde

Wir sind tief traurig und betroffen zu hören, dass Madanlal Khandelwal, einer der ältesten bioRe Bauern und Präsident der bioRe® Association, der seit über 25 Jahren mit Herz und Überzeugung Bio-Baumwolle angebaut hat, der Covid-Krankheit erlegen ist.

Madanlalji aus dem Dorf Ajandi war als Bauernvertreter der rund 3000 bioRe Biobauern immer eine Inspiration und ein Vorbild. Im letzten Weihnachtsmailing der bioRe® Stiftung richtete er die folgenden Worte an die gesamte bioRe Gemeinschaft und ihre Unterstützer:

Bio-Bauern zeigten immer und immer wieder Stärke. Wir kämpften gegen Herausforderungen wie genmanipulierte Baumwolle, Schädlingsplagen auf unseren Feldern, chemische Propaganda, Isolation in Dorfgemeinschaften, die die kleinste Minderheit sind und nun von Covid betroffen sind. Trotzdem stehen wir zu unseren Vorstellungen mit der Natur zu arbeiten, und setzen den Weg fort, der für die Zukunft richtig ist.

Madanlal Khandelwal

Im Namen der bioRe® Stiftung, einschliesslich des gesamten Stiftungsrates, möchten wir den Familienmitgliedern, aber auch der bioRe Gemeinschaft in Indien unser tiefstes Beileid zu diesem Verlust aussprechen.

Madanlal Khandelwal in der RTS-Sendung „En bon Entendeur“

Madanlal und Patrick Hohmann
Bio-Baumwollpionier Patrick Hohmann mit Madanlal Khandelwal

Asien Indien bioRe Biobaumwolle Projekt

NOTHILFE für die Corona-Katastrophe in Indien

Unterstützung der bioRe® Mobile Health Unit in der aktuellen Krisensituation

Indien kämpft gegen eine katastrophale Coronavirus-Welle

Krankenhäuser sind überfordert

Das Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern ist zum neuesten Hotspot der Pandemie geworden

DE MHU Covid cover

Zurzeit kämpft Indien mit einer katastrophalen Coronavirus-Welle und ist zum neuesten Pandemie-Hotspot geworden. Das Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern verzeichnete die höchste tägliche Anzahl von Covid-Patienten in einem Land seit Beginn der Pandemie. Die Krankenhäuser sind überlastet und es besteht ein enormer Bedarf an Sauerstoff.

„Der Peak wird erst noch kommen“, sagt ein Arzt im indischen Fernsehen aus der Stadt Meerut. „Mitte Mai rechnen wir damit. Dann werden wir drei Mal oder vier Mal so viele Patientinnen und Patienten haben. Wir brauchen dringend Sauerstoff. Dringend! Sonst werden hier noch viel mehr Menschen sterben.“ Bericht tagesschau vom 28. April.

bioRe® Stiftung schickt Hilfe nach Indien

Der Gesundheitsbus oder Mobile Health Unit (MHU) ist ein soziales Projekt der bioRe® Association India in der zentralindischen Region von Madhya Pradesh. Der Bus fährt mit lokalen Ärztinnen und Ärzten durch Dörfer und bietet Bauernfamilien eine medizinische Grundversorgung.

Seit dem Ausbruch der Pandemie war die MHU vor allem mit einer Aufklärungskampagne aktiv, in der über die richtige Technik des Händewaschens und die Bedeutung der sozialen Distanzierung informiert wurde, aber auch Masken verteilt wurden.

Konfrontiert mit einer neuen, katastrophalen Covid 19-Welle und mit einem verfügbaren Röntgengerät beschloss die MHU, den Covid-Patienten kostenlose Röntgenaufnahmen anzubieten. Das Röntgen kann helfen, eine Lungenentzündung zu diagnostizieren und bei einer grossen Anzahl von Covid-Patienten entscheiden zu können, welche Interventionen am hilfreichsten sind.

„Wir brauchen dringend Sauerstoffkonzentratoren, die Leben retten können“, sagt Dr. Shahina Ansari, Projektleiterin des mobilen Spitals, die seit Beginn des Projekts im Jahr 2006 medizinische Dienste in den Bauerngemeinden leistet.

Sauerstoffkonzentratoren sind in Indien nicht mehr erhältlich.

Asien Indien bioRe Biobaumwolle Projekt
Röntgenaufnahmen im Gesundheitsbus
Asien Indien bioRe Biobaumwolle Projekt
bioRe Gesundheitsbus
Corona

Die bioRe® Stiftung in der Schweiz hat bereits 15 EverFlo Sauerstoff-konzentratoren gekauft, die am 9. Mai per Luftfracht in Mumbai eintreffen und zu unserem Projekt transportiert werden, um den Bedarf der Bauernfamilien, der Mitarbeitenden von bioRe® India Ltd und der bioRe® Association India sowie der lokalen Krankenhäuser in Madhya Pradesh zu sichern. ((Bildunterschrift))

Der EverFlo 5-Liter-Sauerstoffkonzentrator ist tragbar, nachhaltig und sehr sicher in der Anwendung. Er hat sich seit Beginn der Pandemie bei Patienten mit Atemproblemen aufgrund von Covid 19 als zuverlässig erwiesen.

So können Sie mithelfen

SPENDEN Sie für kostenlose Röntgenaufnahmen!

Das Röntgenbild kann helfen zu erkennen, ob ein Patient eine Lungenentzündung hat, und bei einer grossen Anzahl von Covid-Patienten zu entscheiden, welche Massnahmen am sinnvollsten wären.

  • Kosten pro Röntgenaufnahme CHF 2.50.-
  • Spendenziel: CHF 2’000.-

CHF 125.-

decken die Röntgenkosten für 50 bedürftige Menschen.

Jetzt SPENDEN
WhatsApp Image 2021

SPENDEN Sie für Sauerstoffkonzentratoren

  • Kosten pro Sauerstoffgerät CHF 1080.-
  • Transportkosten nach Indien für 15 Geräte CHF 3000.-
  • Spendenziel: CHF 20’000.-

CHF 1’000.-

Sie retten Leben mit 1 Sauerstoffkonzentrator.

Jetzt SPENDEN

CHF 500.-

Sie teilen die Kosten für 1 Sauerstoffkonzentrator mit jemandem.

Jetzt SPENDEN

CHF 250.-

Mit drei Freunden, die ebenfalls CHF 250 spenden, retten Sie mehreren schwerkranken Familienmitgliedern von Bauern das Leben.

Jetzt SPENDEN
Everflo Kit Firesafe

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Bitte geben Sie den Verwendungszweck an: „Corona Katastrophe Indien

  • CHF IBAN: CH21 0844 0625 6162 9000 4 / SWIFT: BCLRCHBB
  • EURO IBAN: CH52 0844 0625 6163 1020 4 / SWIFT: BCLRCHBB
  • USD IBAN: CH36 0844 0625 6163 1010 4 / SWIFT: BCLRCHBB

Bank CLER, 4002 Basel

Wird gutgeschrieben an bioRe® Stiftung, Lettenstrasse 9, 6343 Rotkreuz, Switzerland


Monika und Christa web

Wechsel in der Geschäftsleitung

Liebe Freunde der bioRe® Stiftung,

Christa Suter hat mit Ihrem starken Engagement einen hohen Beitrag zum Aufbau und der erfolgreichen Entwicklung der Stiftung geleistet. Sie hat sich mit Herzblut mit den Bedürfnissen der Bauernfamilien in Indien und Tansania identifiziert und wirkungsvolle Projekte mit ihnen aufgebaut, um so ihre Lebensgrundlagen zu verbessern. Durch die Förderung der biologischen Landwirtschaft gelang es ihr, die Entwicklung einer gerechten Gesellschaft zu unterstützen und die Biodiversität in den Regionen zu fördern.

Ich bedanke mich bei Christa für die gute Zusammenarbeit und ich wünsche ihr für die Zukunft das Allerbeste auf ihrem weiteren Weg.

Es ist uns gelungen, mit Monika Tobler eine erfahrene Nachfolgerin zu gewinnen. Sie wird anfangs Mai bei uns starten. Monika Tobler hat nach ihrem Studium der Biologie mehr als 15 Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit und die letzten Jahre im Umweltschutz für den Globalen Süden gearbeitet, bei Helvetas, der FAO, der Eawag und beim WWF Schweiz.

Ausbildungen von Kleinbauernfamilien im nachhaltigen Anbau von Baumwolle gehörten dabei ebenso zu ihrer Verantwortung wie Projekte in den Bereichen Trinkwasserversorgung, Anbau von biologischen Produkten, verbesserter Marktanbindung oder ressourcenschonen¬der Textilverarbeitung.

Ich wünsche Monika Tobler einen guten Start bei uns in der bioRe® Stiftung und freue mich auf ihre grosse Unterstützung zur Verbesserung der Lebensgrundlagen der Menschen und zur Förderung der Biodiversität in unseren Gebieten in Indien und Tansania.

Freundliche Grüsse

Jürg Peritz, Präsident der bioRe® Stiftung

Video-Botschaft an alle Unterstützerinnen und Ünterstützer sowie Kooperationspartner der bioRe® Stiftung anlässlich der Geschäftsübergabe von Christa Suter an Monika Tobler.


Erfolgsbericht aus dem WAPRO-Subprojekt in Indien

Das WAPRO-Subprojekt über Bio-Baumwolle bei bioRe® India, in Zusammenarbeit mit Helvetas und DEZA, hat bereits 2 Jahre hinter sich. Ziel des Unterprojekts ist die Bildung von 100 Frauengruppen mit insgesamt 1’000 Frauen, die in organischen und biodynamischen Anbaumethoden und Wassermanagement geschult werden. Darüber hinaus soll das Einkommen der teilnehmenden Bauernfamilien durch den Einsatz organischer und biodynamischer Anbaumethoden, die im Einklang mit der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen stehen, verbessert werden.

Durch WAPRO werden wassersparende Technologien wie die Tröpfchenbewässerung gefördert und die Bevölkerung auch für die Problematik der nachhaltigen Wassernutzung sensibilisiert. Die Frauengruppen werden als „Water Stewardship Groups“ aufgebaut, damit sie sich auch politisch in Wasserfragen engagieren können.

Die wichtigste strategische Intervention des bioRe WAPRO-Projekts zum Kapazitätsaufbau von Frauengruppen aus ländlichen Gebieten basiert auf der Tatsache, dass Frauen fast 65 % der gesamten landwirtschaftlichen Arbeit in Indien verrichten.

Diese Strategie hat sich als erfolgreich erwiesen. Die Frauengruppen beteiligen sich mit Begeisterung an den Projektaktivitäten. Wir haben beobachtet, dass in den Dörfern, in denen Frauengruppen aktiv sind, die Biodiversität im Anbau deutlich zugenommen hat. Fast 700 Frauen aus Bio-Bauernfamilien haben von Schulungen zu verbesserten Anbaumethoden profitiert. Bemerkenswerte 70% von ihnen haben die erlernten Praktiken übernommen.

7 women groups in hands on training
Einsatz von biodynamischen Präparaten

„Water mapping“ – Projektaktivität bei WAPRO


Corona Door to door schooling

Das Schulprojekt während der Corona-Krise: „Schule bei Dir zu Hause“

Im Gegensatz zu den „Homeschooling“ Lösungen in der Schweiz und anderen europäischen Ländern haben die Kinder in den abgelegenen Gebieten Indiens keine Alternativen zum regulären Schulalltag mit Präsenzunterricht. In den Dörfern allgemein und an den Schulen gibt es keinen Stromanschluss.

Kinderarbeit aufgrund der Armut ist in diesen Dörfern leider Realität. Wenn ein Schulalltag ganz ausfällt, finden diese Kinder mit grosser Wahrscheinlichkeit keinen Weg zurück zur Bildung.

Das Schulprojekt der bioRe® Stiftung ist ein Projekt, das Kontinuität bewahren muss.

Das Programm „Schule bei Dir zu Hause“ soll während der Corona-Krise eine schulähnliche Umgebung für die Schüler in allen Animationsschulen schaffen. Der Unterricht findet täglich von Montag bis Freitag statt, in Gruppen von maximal 5 bis 7 Schülern, wobei Grundlagen in Hindi, Englisch, Mathematik und Umwelt vermittelt werden.

Das Schulprojekt der bioRe® Stiftung ist in dieser Notsituation erst recht auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Damit die Kinder der Bauernfamilien eine Perspektive für die Zukunft haben, ist es wichtig Ihre Bildung zu sichern.

School at Your Home
Die Lehrerinnen und Lehrer besuchen die Kinder zu Hause und unterrichten sie in Kleingruppen.

Mit CHF 100.- decken Sie die jährlichen Schulkosten eines Kindes bei einer Animationsschule.

Jetzt SPENDEN

Herzlichen Dank für die wertvolle Unterstützung!


Hollo Maduhu

Recht auf Ökologie: Biobauer in Umstellung

Es dauert bis zu drei Jahre, bis Bauern ihren konventionellen Betrieb auf Bio umstellen können. In dieser Umstellungszeit ist es sehr wichtig, ökologische Betriebsmittel bereitzustellen und die Bauern beim Marktzugang zu unterstützen. Damit sich die Böden regenerieren und neue Techniken eingesetzt werden können, braucht es Zeit und Herzblut, um in einem ausgewogeneren agro-ökologischen System Erträge zu erzielen.

Ein Interview mit der bioRe Bäuerin Hollo Maduhu


Spray Away

Recht auf Ökologie: Der Vorteil von biologischen Pflanzenschutzmitteln

Ökologische Anbaumethoden fördern eine gesunde Umwelt für die Menschen und einen schonenden Umgang mit dem Boden, den Wasserressourcen, Pflanzen und Tieren. Darum fördert die bioRe® Stiftung Kleinbauer in Indien und Tansania im biologischen Anbau von Baumwolle. Der ganzheitliche Ansatz der Bio-Produktion basiert auf der Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, dem Aufbau von Biodiversität, Fruchtfolgen, GVO-freiem Saatgut und der natürlichen Schädlingskontrollen. Insbesondere in der Umstellung zu Bio brauchen Bauern hofeigene Alternativen zu den umweltschädigenden chemisch-synthetischen Düngern und den hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln des Agrarmarktes.

Interview mit Robert Ngoko, einem langjährigen bioRe Bauern


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