Baumwolle in Afrika: Nachhaltigkeit am Wendepunkt
Das Whitepaper von Textile Exchange ist eine Antwort auf die GVO-Diskussionen in mehreren afrikanischen Ländern, die ernsthaft die Einführung von gentechnisch veränderter Baumwolle erwägen und dabei beträchtliche finanzielle Vorteile versprechen.
„Dieses Whitepaper ist äusserst wichtig für die Förderung des Bio-Baumwollanbaus in afrikanischen Ländern. In den letzten 25 Jahren, in denen die bioRe Stiftung sowohl in Tansania als auch in Indien tätig ist, haben wir die verheerenden negativen Auswirkungen des Anbaus von GV-Baumwolle in Ländern wie Indien beobachtet, wo die Koexistenz von Bio-Baumwolle und GV-Baumwolle extrem schwierig zu erhalten ist. Während Saatgut nur ein einziger Faktor darstellt, ist die biologische Landwirtschaft einen ganzheitlichen Ansatz für gesunde Böden, ausgewogene Schädlingsbekämpfung und zuverlässigen Marktzugang, der nachhaltige Lebensgrundlagen für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen ermöglicht“, Christa Suter, Geschäftsführerin der bioRe® Stiftung.
Notstandshilfe in Tanzania
Präventionsmassnahmen während dem Aufkauf von Bio-Baumwolle in Tanzania
Der Corona-Ausbruch in Tansania verläuft in einer aufsteigenden Kurve. Die Kleinbauern sind verunsichert. Um den bevorstehenden Aufkauf der Bio-Baumwolle zu sichern, will bioRe Tansania zum Schutz der Bauern und des Personals Gesundheitsschutzausrüstungen organisieren, wie Masken, Desinfektionsmittel, Flüssigseife, Handschuhe und Eimer-Anlagen zum Waschen der Hände.
Zudem nähen die Frauengruppen in den Nähateliers der bioRe Foundation Tanzania wiederverwendbare Schutzmasken für die Bauernfamilien. Nachhaltige Lösung für Bauernfamilien in der Corona-Krise.
Bericht über die aktuelle Lage in Tanzania
Helfen Sie uns, CHF 5’300 zu sammeln, um Schutzausrüstungen für unsere Bio-Baumwollbauern zu ermöglichen.
- Mit CHF 50.- ermöglichen Sie mehrere Hygienesets, mit Handwasch-Eimer und Seife
- Mit CHF 75.- unterstützen Sie das Frauenprojekt die wiederverwendbaren Schutzmasken herstellen
- Mit CHF 100.- helfen Sie bei der Schutzausrüstung beim Baumwollaufkauf.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Corona-Krise und die bioRe Bio-Bauern
«Indien kann sich den Lockdown nicht mehr leisten», berichtete am 2. Juni 2020 SRF News
“Derzeit werden in Indien täglich mehr als 8000 Neuinfektionen gemeldet. Trotzdem wird der Lockdown in Indien beendet. Die indische Wirtschaft kann sich einen längeren Lockdown gar nicht leisten, in dem sich das Land seit genau 69 Tagen befindet. Das hat laut der Denkfabrik CMIE allein im April mehr als 27 Millionen jungen Arbeitern die Stelle gekostet.“
Wie die Lage in den Gemeinden der Biobauern aussieht und mit welchen Herausforderungen hat Vivek Rawal, CEO der bioRe® India zu kämpfen, erfahren Sie im Skype-Interview vom 25. Mai 2020.

Die Corona Krise hat riesige globale Auswirkungen. Die Folgen für die Menschen in Indien und Tansania sind heute noch nicht absehbar. Wir beobachten die Situation täglich und versuchen, unsere Aktivitäten vor Ort weiterzuführen, damit wir die Bauernfamilien und Schulkinder in dieser schwierigen Situation weiter unterstützen können.
Stand 05. Mai 2020
Corona Krise und Präventionsmassnahmen in Tanzania
Stand 05. Mai 2020
Update zur Situation der bioRe® Bio-Baumwollbauern in Indien
Stand 10. April 2020
Erster Corona-Bericht zur Situation der Baumwollbauern in Indien
Jahresanlass 2020 der bioRe® Stiftung
Als Ersatz für den Jahresanlass der Stiftung, der aufgrund der Sicherheitsmassnahmen des Bundes nicht abgehalten werden konnte, trafen wir die Projektverantwortlichen in Indien und Tansania in einer Videokonferenz und haben Ihnen das Wort gegeben:
Verfolgen Sie die Aktualisierungen auf unserer Web- und Facebook– Seite
Im Gespräch mit Vivek Rawal, CEO bioRe® India Ltd, und Aashish Joshi, Social Head bioRe® Association India, über die Errungenschaften und Herausforderungen des vergangenen Jahres und die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Bauern.
Im Gespräch mit Marco Paul und Charles Mabuga, CO-CEO’s bioRe® Tanzania Ltd. und Justina Samson, Social Manager bioRe® Foundation Tanzania.
David vs. Goliath
Im Jahr 2002 wurde in Indien das gentechnisch modifizierte Baumwoll-Saatgut der Firma Monsanto eingeführt. 2013 waren bereits 95% der Baumwollsamen in Indien gentechnisch modifiziert. Für die Bio-Baumwollproduzenten ein Problem, da diese keine gentechnisch modifizierte Samen verwenden dürfen. Für bioRe® India Ltd. ein Gefahr, da die Biobaumwollfelder leicht kontaminiert werden können.
Hans Peter Jost , ein Schweizer Photograph und Video-Dokumentarist, hat die Bemühung der bioRe® Stiftung, gentech-freies, biologisches Saatgut in Indien herzustellen, begleitet. So entstand diese Video-Dokumentation in 6 Teile, gefilmt in dem Zeitraum zwischen 2013 und 2019.
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
bioRe® Stiftung und PH Zug / Luzern
Fast 40 PH Studierende haben in den letzen 14 Jahren die Projekten der bioRe® Stiftung im Rahmen Ihres Praktikums besucht!
Jedes Jahr findet ein Studentenaustausch statt. Seit 2006 nach Indien und seit 2013 gehen Studierende auch nach Tansania, wo sie in den indischen Animationsschulen, ein Sozial-Projekt der bioRe® Stiftung, bzw tansanischen Schulen ihr Praktikum absolvieren.
Damit diese Praxis auch Ihre wohl-verdiente Anerkennung bekommt, möchten wir gerne einen ersten Alumni Event der PH Studierenden initiieren und den Rahmen für einen Austausch schaffen.
Dieses Event würden wir gerne an dem Jahresanlass der bioRe® Stiftung anknüpfen damit die Alumnis auch von den Berichten der Projektverantworlichen aus Indien und Tansania profitieren und sich auch persönlich austauschen können.
Wie die Corona Virus Pandemie mit der Zerstörung der Umwelt zusammenhängt
Die Corona Virus Pandemie hat sich über die Welt ausgebreitet, und es ist alles zu unternehmen, die Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen mit allen notwendigen Massnahmen zu bekämpfen.
Ich befürchte jedoch, dass der Fokus ausschliesslich auf die Auswirkungen und Folgen dieser Krise fokussiert bleibt und darauf, wie wir uns auf zukünftige, neue Pandemien vorbereiten müssen. Wir sollten uns jedoch unbedingt auch mit den Ursachen solcher Pandemien beschäftigen.
NL März 2020
Nachhaltig weiter
Eine der schönsten Nachrichten der letzten Tage ist jene, dass In Venedigs Kanälen wieder klares Wasser fliesst, und Delphine in den Häfen schwimmen!
Italien im Ausnahmezustand wegen der Corona-Krise erlebt durch die ausbleibenden Touristenmassen positive Nebeneffekte.
Biolandbau bringt viel mehr als nur positive Nebeneffekte für unser Wohlbefinden und für unsere Umwelt. So wie Patrick Hohmann in dem Interview für die Coop Zeitung erklärte:
…eine gesunde Landwirtschaft bringt ein gesundes soziales Umfeld mit sich…
Der Weltklimarat IPCC kommt zum Schluss: .
Es braucht einen Kurswechsel in der globalen Land- und Forstwirtschaft.
Wir können nicht gesund sein in einem kranken Ökosystem. Jeder Einsatz für die biologische Landwirtschaft ist eine Investition in eine bessere Zukunft.











